wissen.de
You voted 4. Total votes: 222
wissen.de Artikel

Schatzsuche in den Weltmeeren

...

Die versunkene Insel Atlantis blieb bislang noch verschollen. Doch beweisen einige Funde der vergangenen 20 Jahre, dass die Suche der Archäologen nach legendären Stätten der Menschheit durchaus erfolgreich sein kann. Im Jahr 1996 entdeckte ein Team um den Unterwasserarchäologen Franck Goddio antike Siedlungsbauten im Hafenbecken von Alexandria. Die Funde vor der ägyptischen Küste stammen u.a. aus der Zeit der ptolemäischen Königin Cleopatra (69-30 v. Chr.). Goddio, als Entdecker von insgesamt 14 bedeutenden Schiffswracks der Top-Mann seiner Zunft, holte in den vergangenen fünf Jahren auch einen Großteil der Verwandtschaft von Cleopatra aus dem trüben Wasser des Hafenbeckens: Eine granitene Sphinx, deren Kopf vermutlich ihren Vater darstellt, sowie ein Bildnis ihres Sohnes Caesarion, die Frucht ihrer Verbindung zu Julius Caesar.

Ähnlich erfolgreich wie Goddio in Alexandria war sein Kollege Robert D. Ballard auf der Suche nach dem berühmten Wrack der Titanic. 1985 entdeckte er das 1912 gesunkene Schiff, in dem mehr als 1500 Menschen ihr Leben ließen. Vor einigen Jahren gelang Ballard ein zweiter historischer Fund. Vor der Küste der israelischen Stadt Aschkelon entdeckte er die Überreste zweier gesunkener phönizischer Frachtschiffe. Da diese vermutlich um das Jahr 750 v. Chr. gesunken sind, gehören sie zu den ältesten bislang gefundenen Schiffswracks.

Wo liegen legendäre Wracks?

... klicken Sie zum Weiterlesen auf den folgenden Button
You voted 4. Total votes: 222