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Reiseziele 2014: Fünf Ideen für Ihren Jahresurlaub

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Für ethisch korrekt Reisende: Palau

Palau – nie gehört? Kein Wunder, der Inselstaat im Pazifik ist wirklich klein, sehr klein. Gerade einmal knapp 21.000 Einwohner bewohnen elf der über 300 Inseln. Die Hauptstadt Melekeok besteht aus sieben kleinen Dörfern, in denen die palauische Volkszählung im Jahr 2005 insgesamt 391 Einwohner ermittelte.

Natürliche Brücke auf den Palauinseln
Natürliche Brücke auf den Palauinseln

Paradiesische Inseln, Korallenriffs, unberührte Natur – wer das sucht, ist in Palau genau richtig.

Die seit 1994 von den USA unabhängige Inselrepublik hat seit 2011 einen festen Platz auf der Liste der ethisch korrekten Reiseziele der Organisation Ethical Traveler, weil sich der kleine Staat nicht nur beispielhaft für den Schutz des Meeres einsetzt und dafür sogar 2012 mit dem Future Policy Award des Weltzukunftsrats ausgezeichnet wurde, sondern weil die Regierung auch die Freiheiten und Grundrechte der Bürger deutlich besser als die meisten anderen Entwicklungsländer achtet.

Touristen verirren sich in das tropische Inselparadies eher selten. Rund 100.000 Besucher verzeichnet Palau im Jahr, die meisten kommen aus den USA oder asiatischen Ländern. Vor allem Taucher und Schnorchler zieht es in die tropisch grünen Fluten, die die Inseln umspülen. Wer gelegentlich auch mal am Strand ausspannen möchte, findet an den weißen Bilderbuch-Sandstränden reichlich Gelegenheit dazu.

Sprachlich stellt Palau keine Herausforderung dar: Englisch ist neben Palauisch Amtssprache. Bezahlt wird mit US-Dollar; eine eigene Landeswährung gibt es nicht. Etwas beschwerlich ist die Anreise: Direktflüge von Europa zum palauischen Flughafen Koror werden nicht angeboten, daher sind Zwischenstopps, zum Beispiel in Seoul, Taipeh oder Guam, unumgänglich.

 

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von wissen.de-Redakteurin Alexandra Mankarios, Januar 2014
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