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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

pfeifen

pfei|fen
V.
90, hat gepfiffen
I.
o. Obj.
1.
auch mit Akk.
mit gespitzten Lippen durch Ausblasen von Atemluft einen Ton, Töne, eine Melodie hervorbringen;
er kann p.; ein Lied p.
2.
(mittels der Finger oder mit der Pfeife oder einem anderen Gegenstand) einen hohen Ton hervorbringen;
zum Beginn des Spiels p.; auf zwei Fingern p.; auf einem Schlüssel p.
3.
lang gezogene hohe Töne hervorbringen;
der Wasserkessel pfeift; manche Vögel p.
4.
mit hohen Tönen wehen;
der Wind pfeift; der Wind pfeift ums Haus, pfeift mir um die Ohren
5.
auch mit Akk.; ugs.
a)
eine Missetat (die man mit anderen zusammen begangen hat) verraten;
er hat gepfiffen
b)
verraten, äußern, sagen;
er hat nichts davon, er hat kein Wort davon gepfiffen
II.
mit Dat.
einem Hund p.
einen Hund durch einen Pfiff herbeirufen
III.
mit Dat. und Akk.
jmdm. etwas p.
ugs.; in der Wendung
ich werd dir was p.!
das könnte dir so passen, das kommt nicht in Frage!
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