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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

opfern

p|fern
V.
1, hat geopfert
I.
mit Akk.
1.
zum Opfer bringen;
ein Tier o.; früher opferte man den Göttern auch Menschen
2.
hergeben (obwohl man es eigentlich nicht hergeben möchte);
(im Spiel) einen Stein o. (um einen bestimmten Zug tun zu können); er hat sein Vermögen für seine Erfindung geopfert; seinen Urlaub o., um einen Kranken zu betreuen; er hat mir viele Stunden seiner Zeit geopfert
II.
refl.
sich o.
1.
sein Leben hingeben
2.
ugs., scherzh.
etwas tun, was man eigentlich nicht tun möchte;
ich habe mich geopfert und die zwei Hunde in Pflege genommen
III.
mit Dat.; in der scherzh. Wendung
Neptun o.
sich (ins Wasser) übergeben (wenn man seekrank ist)
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