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LEXIKON

Wellenreiten

Brandungsschwimmen, englisch Surfing
ursprünglich von den Bewohnern Poly-, Mikro- und Melanesiens als männliche Mutprobe (auf rund 45 m langen Brettern) ausgeübter, heute von vielen Anhängern betriebener Sport. Hauptzentrum ist die Hawaii-Insel Oahu (Makahastrand bei Pearl Harbor), wo durch ein breites, dem Strand vorgelagertes Riff Wellen bis zu 15 m Höhe entstehen und wo deshalb oft die Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Wellenreiten wird aber auch an anderen geeigneten Küsten betrieben. Auf unterschiedlich konstruierten Brettern (sog. Boards) aus Balsaholz oder Kunststoff, die vorn angespitzt sind und am Heck einen Kiel besitzen, paddeln Wellenreiter den Wellen entgegen, bis sie sich von einer geeigneten Welle zurücktragen lassen, wobei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h erreicht werden.
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