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LEXIKON

Wallenstein

Auf dem Höhepunkt der Macht

Als der Kaiser im Dreißigjährigen Krieg durch den Niedersächsischen Bund 1625 in Bedrängnis kam, erbot sich Wallenstein, auf eigene Kosten ein neues Heer auszurüsten und zu besolden, wofür er unbedingte Vollmacht zur Erhebung von Geld und Naturalien in den eroberten Provinzen des Reichs verlangte. 1626 schlug Wallenstein Ernst II. von Mansfeld bei Dessau. 1627 vertrieb er Christian IV. von Dänemark und eroberte nach der Vereinigung mit Tilly und Herzog Georg von Lüneburg Mecklenburg, Holstein, Schleswig und Jütland. Der Kaiser verlieh ihm darauf das Herzogtum Mecklenburg sowie das Fürstentum Sagan und ernannte ihn zum „General des ozeanischen und baltischen Meeres“, ein Titel der Wallenstein jedoch nicht viel einbrachte, nachdem die geplante Eroberung von Stralsund misslungen und die Hanse nicht zu einem Krieg gegen Dänemark und Schweden zu bewegen war.
  1. Einleitung
  2. Aufstieg
  3. Auf dem Höhepunkt der Macht
  4. Wallensteins Ende und seine historische Einschätzung
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