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LEXIKON

Rumänien

Landwirtschaft und Industrie

Mit seinen fruchtbaren Böden besitzt Rumänien gute Voraussetzungen für eine vielseitige landwirtschaftliche Nutzung. Insgesamt werden über 60% der Gesamtfläche als Weide- und Ackerland genutzt. Zu den wichtigsten Anbauprodukten zählen Weizen und Mais sowie Zuckerrüben, Kartoffeln und Sonnenblumen, ferner auch Obst und Wein. Einen Schwerpunkt bildet die Haltung von Rindern, Pferden und Schweinen. Die Wälder, die über ein Viertel der Staatsfläche einnehmen, dienen der Holzgewinnung.
Grundlage der Industrialisierung waren die reichen Rohstoffvorkommen. Neben Erdöl gibt es u. a. Erdgas, Kohle, Eisenerz, Blei, Zink, Kupfer, Mangan, Gold und Bauxit. Das traditionelle Hauptgewicht der industriellen Produktion liegt in den Bereichen Maschinenbau, der chemischen Industrie sowie der Metallverarbeitung. Inzwischen wurden vor allem in der Schwerindustrie zahlreiche veraltete oder unrentable Produktionsstätten stillgelegt. Dafür entstanden neue Unternehmen u. a. in der Textilherstellung und -verarbeitung.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Übergangsklima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Landwirtschaft und Industrie
    2. Verkehr und Tourismus
  7. Geschichte
    1. Fürstentümer und Königreich
    2. Kommunistische Herrschaft und Weg zur Demokratie
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