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LEXIKON

Rom, offene Stadt

  • Deutscher Titel: Rom, offene Stadt
  • Original-Titel: ROMA CITTA APERTA
  • Land: Italien
  • Jahr: 1945
  • Regie: Roberto Rossellini
  • Drehbuch: Sergio Amidei, Federico
    Fellin
    i, Roberto Rossellini
  • Kamera: Ubaldo Arata
  • Schauspieler: Anna Magnani, Aldo Fabrizi, Marcello Pagliero, Maria Michi
Roberto Rossellini stellt am 24. 9. 1945 seinen Film »Rom, offene Stadt« vor, der die Filme des »Neorealismus« nachhaltig prägt.
Die Stadt ist von deutschen Truppen besetzt. Um Manfredi (Marcello Pagliero) hat sich eine Widerstandsgruppe gebildet, die illegale Druckerzeugnisse herstellt, Verfolgte versteckt und auf eine baldige Befreiung hinarbeitet. Im Zentrum der Geschichte stehen der Drucker Marcello (Vito Annicchiarico) und seine Freundin Pina (Anna Magnani) sowie der mutige Priester Don Pietro (Aldo Fabrizi), der einem deutschen Deserteur Unterschlupf gewährt. Fast alle Personen gehen durch ihren Widerstandskampf zugrunde.
Der Film wurde auf den Straßen Roms gedreht. Außer Anna Magnani und Aldo Fabrizzi waren nur Laienschauspieler im Einsatz, die ihre Erfahrungen mit den deutschen Besatzern darstellen. Durch ihr Spiel gewinnt der Film halbdokumentarischen Charakter. Laienschauspieler, Authentizität und die Darstellung schockierender Ereignisse wie der Folterungen werden durch Rossellinis Arbeit zu Merkmalen des »Neorealismus«, dessen höchster Wert die naturalistische Abbildung der Wirklichkeit ist.
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