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LEXIKON

Ribemont

[
ribəˈmɔ̃
]
nordfranzösischer Ort im Département Aisne, an der Oise, 2100 Einwohner. Durch den Vertrag von Ribemont von 880 zwischen dem ostfränkischen König Ludwig III. (Sohn Ludwigs des Deutschen) und den westfränkischen Karolingern Ludwig III. und Karlmann kam auch der Westteil Lotharingiens an Ostfranken. Damit wurde die Westgrenze des ehemaligen Mittelreichs Lothars I. (Vertrag von Verdun 843) zur deutsch-französischen Grenze, die bis zum Westfälischen Frieden (1648) Bestand hatte.
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