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LEXIKON

Rheuma

Erscheinungsformen

Entsprechend der vielen Einzelerkrankungen gibt es unterschiedliche Erscheinungsformen. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen betreffen als Systemerkrankung den gesamten Körper und sind daher oft im Blutbild abzulesen. Die Betroffenen fühlen sich allgemein krank und in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Zu diesen Krankheiten zählen die häufige chronische Polyarthritis oder rheumatoide Arthritis, die beispielsweise die Gelenke befällt, sowie sog. Spondylarthropathien, bei denen die entzündliche Erkrankung sowohl die Gelenke als auch die gesamte Wirbelsäule betreffen kann, wie etwa die Bechterewsche Krankheit (Spondylitis ankylosans).
Bei degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose, Spondylarthrose) kommt es zu Schäden des Gelenkknorpels, z. B. im Hüft- oder Kniegelenk, die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Die weichteilrheumatischen Erkrankungen sind nicht entzündlicher Natur, aber ebenso schmerzhaft wie andere rheumatische Erkrankungen. Betroffen sind hierbei nicht die Gelenke, sondern Muskeln und Bindegewebe. Die Schmerzen können im ganzen Körper auftreten. Die Fibromyalgie ist der wichtigste Vertreter aus dem Bereich der weichteilrheumatischen Erkrankungen.
Ein Beispiel für Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden ist die Gicht, die durch einen gestörten Harnsäurestoffwechsel hervorgerufen wird.
  1. Einleitung
  2. Erscheinungsformen
  3. Ursachen
  4. Therapie
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