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LEXIKON

Radiguet

[
-ˈgɛ
]
Raymond, französischer Erzähler und Lyriker, * 18. 6. 1903 Saint-Maur-des-Fossés bei Paris,  12. 12. 1923 Paris; autobiografisch beeinflusste psychologische Romane: „Den Teufel im Leib“ 1923, deutsch 1925; „Der Ball des Comte dOrgel“ (postum) 1924, deutsch unter dem Titel „Das Fest“ 1925.
  • Erscheinungsjahr: 1923
  • Veröffentlicht: Frankreich
  • Verfasser:
    Radiguet
    , Raymond
  • Deutscher Titel: Den Teufel im Leib
  • Original-Titel: Le diable au corps
  • Genre: Roman
Der französische Schriftsteller Raymond Radiguet (* 1903,  1923) wird erst nach seinem Tod berühmt durch die beiden Romane »Den Teufel im Leib« (1923) und »Der Ball des Comte d'Orgel«. In beiden ist das zentrale Thema die Liebe. In dem autobiografisch gefärbten Roman »Den Teufel im Leib« schildert Radiguet die Geschichte des 16-jährigen François, der seiner Jugendfreundin Marthe, deren Verlobter an der Front ist, den Hof macht. François bleibt auch nach der Heirat Marthes ihr Geliebter, wird dieser Situation jedoch bald überdrüssig. Er versucht, die von ihm schwangere Marthe mit einer Schwedin zu betrügen, kann sich aber nicht offen von Marthe lösen. Diese stirbt nach der Geburt des Kindes.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1925. 1947 wird der Roman verfilmt.
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