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LEXIKON

Mississppi

längster Fluss Nordamerikas, 3766 km; entwässert mit 3,23 Mio. km2 Einzugsgebiet fast 40% der USA. Der Mississippi entspringt aus dem Lake Itasca (445 m ü. M.) im nördlichen Minnesota. Oberhalb von St. Louis vereinigt er sich mit dem Missouri. Im Unterlauf bildet er viele Mäander, die in zahlreichen Durchbrüchen (auf natürlichem oder künstlichem Wege) durchschnitten werden. Bereits ab Baton Rouge bildet er mehrere Seitenarme, die z. T. selbständig in den Golf von Mexiko münden. Das eigentliche Delta hat sich südöstlich von New Orleans immer weiter ins Meer hinausgeschoben.
Der mittlere Abfluss des Mississippi beträgt 14 000 m3/s; die Schwankungen liegen jedoch zwischen 3000 und 65 000 m3/s. Daher kommt dem Schutz gegen Überschwemmungen größte Bedeutung zu. Aber trotz Dammbauten an den Nebenflüssen und Überlaufbecken am Unterlauf kam es 1993 und 2008 am Mississippi und am Missouri zu großen Überschwemmungskatastrophen.
Der Mississippi ist ein bedeutender Schifffahrtsweg. Seeschiffe können bis Baton Rouge, Flussschiffe bis Minneapolis-St. Paul fahren. Wichtigste Nebenflüsse sind rechts: Minnesota, Iowa, Des Moines, Missouri, Arkansas, Red River; links: Saint Croix, Chippewa, Wisconsin, Rock, Illinois, Ohio.
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