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LEXIKON

Luther

Weitere Ausbreitung der reformatorischen Ideen

Der Gegensatz zu H. Zwingli und den Wiedertäufern führte durch das Marburger Religionsgespräch (1529) nur zu teilweiser Übereinstimmung, da Luther an der wirklichen Gegenwart Christi im Abendmahl festhielt. Zur Belehrung für das Volk verfasste er 1529 den „Kleinen Katechismus“, für die Pfarrer den „Großen Katechismus“. Weiterhin unter Reichsacht stehend, konnte Luther auf dem Augsburger Reichstag 1530 nur schriftlich von der Veste Coburg aus wirken, war damit aber dennoch an der von Melanchthon verfassten lutherischen Bekenntnisschrift („Confessio Augustana“, „Augsburger Bekenntnis“) mitbeteiligt. Von großem Einfluss auf die Festigung der Reformation waren seine 1536 verfassten „Schmalkaldischen Artikel“, die Glaubenssätze der evangelischen Kirche. In seinen letzten Lebensjahren schrieb Luther, von den ständigen konfessionellen Kämpfen erbittert, polemische Schriften gegen das Papsttum und die Juden.
  1. Einleitung
  2. Kritik am Papsttum
  3. Wartburgaufenthalt und Bauernkriege
  4. Weitere Ausbreitung der reformatorischen Ideen
  5. Luthers Theologie und kulturhistorische Wirkung
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