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LEXIKON

Leitfähigkeit

die Fähigkeit eines Stoffes, Energie (z. B. Schall, Wärme, Elektrizität u. a.) von einem Ort zu einem anderen fortzuleiten. Sie ist bei den einzelnen Stoffen verschieden und hängt außerdem von der Temperatur ab. Die Wärme- und elektrische Leitfähigkeit ist bei Metallen (besonders bei Silber und Kupfer) am größten und wächst mit sinkender Temperatur. Nahe dem absoluten Nullpunkt, unterhalb einer bestimmten Sprungtemperatur, wird die elektrische Leitfähigkeit einiger Metalle plötzlich unendlich groß, d. h. der reziproke Wert der Leitfähigkeit, der Widerstand, wird null, und ein einmal bestehender elektrischer Strom fließt ständig weiter (Supraleitung). Die Einheit der elektrischen Leitfähigkeit, das Siemens (S), wird definiert durch die elektrische Leitfähigkeit eines Leiters vom elektrischen Widerstand 1 Ω (Ohm). Es gilt: 1 S = 1 A/V = 1/Ω.
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