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LEXIKON

Grenznutzenschule

eine subjektive Wert- und Preislehre der Volkswirtschaftslehre, die davon ausgeht, dass Ursache und Höhe des Wertes eines Gutes durch die Nutzenschätzung der Verbraucher bestimmt wird. Der Nutzen hänge von der Bedürfnisdringlichkeit und der vorhandenen Gütermenge ab: Je größer die verfügbare Menge, desto niedriger die Werteinschätzung. Der Nutzen der letzten Einheit eines Gutes bestimme den Wert aller Einheiten (Grenznutzen). Hauptrichtungen: Österreichische Schule: C. Menger, E. von Böhm-Bawerk, F. Freiherr von Wieser; englische Richtung: W. S. Jevons, A. Marshall; Lausanner Schule: L. Walras, V. Pareto, E. Barone.
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