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LEXIKON

École de Paris

[
eˈkɔl də paˈri; französisch
]
nicht exakt definierbare Bezeichnung für eine Gruppe ausländischer Künstler der Pariser Kunstszene im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Zu ihnen gehörten M. Chagall, C. Soutine und A. Modigliani. Ihre Malweise tendierte zur volkstümlichen Legende, ihr Ausdrucksmittel war der Expressionismus, den sie mit J. Miró und M. Ernst zum Surrealismus weiterentwickelten. Nach dem 2. Weltkrieg bis etwa 1960 wurde die Bezeichnung Nouvelle École de Paris oder Zweite Schule von Paris ebenfalls für eine Gruppe zeitgenössischer Maler verwandt, die zur abstrakten Kunst gehörten.
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