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LEXIKON

Améry

[
ameˈri
]
Jean, eigentlich Hans Maier, österreichischer Schriftsteller, * 31. 10. 1912 Wien,  17. 10. 1978 Salzburg (Selbstmord); 19431945 in deutschen Konzentrationslagern; schrieb danach vor allem für Schweizer Zeitungen. Amérys Artikel und Essays zielen auf Aufklärung und humane Emanzipation ab. Im Selbstmord sah Améry die äußerste Manifestation menschlicher Würde. Essays: „Jenseits von Schuld und Sühne“ 1966; „Über das Altern“ 1966; „Hand an sich legen“ 1976; „Charles Bovary, Landarzt“ 1978; Autobiografie „Unmeisterliche Wanderjahre“ 1971.
  • Erscheinungsjahr: 1976
  • Veröffentlicht: Österreich
  • Verfasser:
    Améry
    , Jean
  • Deutscher Titel: Hand an sich legen
  • Genre: Diskurs über den Freitod
Beim Verlag Klett in Stuttgart erscheint der philosophische Essay »Hand an sich legen« von Jean Améry (* 1912,  1978). Beeinflusst von Jean-Paul Sartres existenzialistischer Philosophie, entwickelt Améry Vorstellungen über den Sinn und Wert des Freitods.
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