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John Locke

Der Begründer des Empirismus

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Der neue König - Wilhelm (III.) von Oranien - berief Locke im Jahr 1696 in das Kolonialministerium. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands legte Locke sein Amt 1700 nieder und zog sich auf seinen Landsitz Oates in Essex zurück, wo er am 28. Oktober 1704 verstarb.

Lockes Hauptwerk

Sein Hauptwerk „An Essay Concerning Human Understanding“ (Entwurf 1671, erstmalig veröffentlicht 1689/90, deutsch „Versuch über den menschlichen Verstand“ 1911-1913) war die Begründung des englischen Empirismus. Darin wandte sich Locke gegen die Lehre von den angeborenen Ideen und damit gegen René Descartes: Er ließ als Quelle der Erkenntnis nur die "sensation" (Sinneswahrnehmung) und die "reflection" (Selbstwahrnehmung) zu; die Seele wird zur "Tabula rasa" (unbeschriebene Wachstafel), die die aus der Erfahrung kommenden Erkenntnisse aufnimmt und bewahrt. Einfach ausgedrückt: Aus Erfahrung wird man klug. Denn Locke war überzeugt, dass der Mensch auch die sittlichen Normen erst durch Erfahrung lernen muss.

Revolutionäres Gedankengut

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aus der wissen.de-Redaktion
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