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Implantologie

Von unechten "Beißerchen"

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Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde nach neuen Möglichkeiten für den Ersatz verloren gegangener Zähne gesucht. So wurden Materialien wie Kautschuk, Gold, Porzellan, Elfenbein und andere Materialien in Form von Zahnwurzeln in künstlich geschaffene Hohlräume im Kiefer, so genannte Alveolen, implantiert.

1939 wurde der Durchbruch in der Zahn-Implantologie erzielt. Der künstliche Zahn erhielt ein Gewinde ähnlich einer Holzschraube. Als Material wurde Chrom-Kobalt-Molybdän verwandt. Damit begann die Geschichte der modernen Implantologie und die Erforschung des Einsatzes künstlicher Materialien in lebendes Gewebe. Heute gibt es weltweit über 200 Implantatsysteme.

Alexander Stahr
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