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Doppelt fit – Sport in der Schwangerschaft

So tut die Bewegung Mutter und Baby gut

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Auf die richtige Dosis kommt es an

Doch was heißt dosierte körperliche Betätigung konkret? „Wir raten den Frauen, auf die Signale ihres Körpers zu hören und nicht bis zur Erschöpfung zu trainieren.“, so Diplom-Psychologin Marion Sulprizio, die die Studie der DSHS Köln betreut und den Arbeitskreis „Sport und Schwangerschaft“ mit ins Leben gerufen hat. Neben einem Online-Portal mit ausführlichen Informationen bietet der Arbeitskreis ein Online-Coaching an, bei dem sich Schwangere mit ihren Fragen an ein Expertenteam aus Sportwissenschaftlern, Medizinern, Psychologen, Hebammen und Physiotherapeuten wenden können. „An uns wenden sich sowohl Frauen, die erst in der Schwangerschaft etwas für ihren Körper tun möchten, als auch Leistungssportlerinnen, die wissen möchten, wie sie nun ihr Training weiter führen können.“, so Sulprizio. Und so unterschiedlich die sportlichen Vorerfahrungen sind, so verschieden fallen auch die Ratschläge aus. „Wenn eine Frau seit Jahren regelmäßig joggt, dann kann sie das auch weiterhin in gemäßigterer Form tun, solange sie sich dabei wohl fühlt. Einer Einsteigerin würden wir dagegen eher empfehlen, mit Walking anzufangen.“ Eine pauschale Antwort auf die Frage „Was ist in der Schwangerschaft noch erlaubt?“ gibt es also nicht, da neben dem Schwangerschaftsverlauf auch der individuelle Trainingsstand darüber entscheidet, was man tun oder besser lassen sollte.

 

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von wissen.de-Autorin Eva Hammächer
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