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Digitale Camcorder

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Die Aufnahme

Bei digitalen Camcordern im Amateur-Bereich fallen häufig die beeindruckenden Werte des Digital-Zooms ins Auge. Wer dieses Feature bereits von der Digitalkamera kennt, wird vorgewarnt sein: Unschärfe, starkes Rauschen, Pixelhaufen sind häufig das Ergebnis dieser Art der Bildvergrößerung. Tatsächlich zählt der optische Zoom der Kamera, der sich im Regelfall zwischen 10- und 20-facher Vergrößerung bewegt. Bei der Brennweite orientieren sich die Hersteller am Objektiv der Kleinbildkamera. Eine Brennweite von 50 mm entspricht ungefähr der normalen Augenperspektive, während das Teleobjektiv oberhalb von 100 mm, das Weitwinkelobjektiv unterhalb von 35 mm beginnt.

In puncto Lichtempfindlichkeit können günstigere Amateur-Modelle das Versprechen nicht halten, auch bei völliger Dunkelheit (0 Lux) noch gute Aufnahmen zu machen. Sie benötigen für solche Nachtaufnahmen extrem lange Verschlusszeiten, was die klassischen „Wischer“ bei bewegten Bildern erzeugt. Durch Sonderfunktionen, wie den „Night Shot“ von Sony, lassen sich Nachtbilder per Infrarot realisieren. Die Schärfe lässt sich bei vielen Einsteigermodellen oft nur über das Bildschirm-Menü regulieren. Für viele Standard-Aufnahmesituationen reicht aber auch der Autofokus aus.

Im Menü des Camcorders sollten sich auch Belichtung und Verschluss-Zeiten nach Wunsch einstellen lassen. Alternativ, aber nicht so genau, können „Sonderprogramme“ aktiviert werden, die z.B. für kurze Verschlusszeiten sorgen (Sportprogramm). So genannte Windfilter für das integrierte Stereo-Mikrofon zur Vermeidung störender Nebengeräusche sind zwar als Notlösung sinnvoll, aber kein Ersatz für ein externes Mikro mit passendem Windschutz.

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