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Die Eremitage St. Petersburg

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Erst viele Jahre nach Katharinas Tod 1796 kamen auch andere in den Kunstgenuss. Denn zunächst wurde die erste, noch barocke Kunstkammer, die “kleine Eremitage, in den Jahren 1771/84 im Auftrag der Zarin um den heute “Alte Eremitage genannten, klassizistischen Anschlussbau erweitert. Architekt war Jurij M. Veldten. 1837 zerstörte ein Großbrand das Schloss der Zarenfamilie und die Galerien, die Bilder aber wurden von tapferen Feuerwehrleuten gerettet. Katharinas Enkel Nikolaus I., der sich zu heiratspolitischen Verhandlungen 1838 in München aufhielt, konnte dort Leo von Klenze, den Hofbaumeister von König Ludwig I., überreden, ihm neben die wiederaufzubauenden Eremitagen einen Museums-Neubau zu stellen. Diese “Neue Eremitage war das erste öffentliche Petersburger Kunstmuseum und wurde 1852 eröffnet.

Die Eremitage heute

In den mehr als 350 begehbaren Räumen der vier Gebäude Teile des Winterpalais gehören auch dazu sind in sechs Abteilungen gut 65 000 Objekte zu besichtigen. Neben der prähistorischen Sammlung mit archäologischen Funden, der Antikenabteilung mit Kunstwerken aus griechischer und römischer Zeit gibt es Sehenswertes der Völker des Ostens (Ägypten, Byzanz, China). Es folgen die Abteilungen westeuropäische Kunst (13. bis 20. Jahrhundert), russische Kunst (Ikonen) und die numismatische Abteilung mit immerhin 900 000 Münzen und Medaillen.

Klassische Meisterwerke wie Leonardo da Vincis “Madonna Litta, Tizians “Danae, Rembrandts “Saskia als Flora sowie Caspar David Friedrichs berühmter “Mondaufgang am Meer bilden die Highlights der Sammlung. Hauptwerke französischer Meister wie Watteau, Boucher und Delacroix sind zu bewundern neben faszinierenden Bildern der Impressionisten Cezanne (“Mann mit Pfeife), Gauguin (“Zärtliche Träumerei) und vor allem Matisse: in St. Petersburg befindet sich die größte Henri-Matisse-Sammlung außerhalb Frankreichs. In der Schatzkammer ein weiterer Höhepunkt der kostbare Goldschatz der Skythen.

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