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Vor 75 Jahren: Hindenburg-Katastrophe

Das Ende der "Hindenburg"

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Die Landung

Am 6. Mai 1937 näherte sich die "Hindenburg" nach ihrer zehnten Atlantiküberquerung den Landemasten bei Lakehurst in New Jersey. Es war 18.25 Uhr, die Ankunft hatte sich wegen starken Gegenwindes vor Neufundland und eines Gewitters in den USA um einige Stunden verzögert. Aber die Passagiere genossen dennoch eine angenehme Überfahrt, genau wie es der Prospekt versprach: "Frei von störenden Schiffsbewegungen wie Schlingern und Stampfen".

Alles schien normal zu verlaufen, als die Mannschaft das Luftschiff in Richtung Mast manövrierte und aus einer Höhe von etwa 60 Metern die Halteleinen warf. Doch plötzlich wurde im Heck ein Leuchten sichtbar, eine Stichflamme durchschoss die Außenhülle. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und das Heck der "Hindenburg" schlug auf dem Boden auf und die Nase des Luftschiffes zeigte nach oben: Für die Flammen ein gefundenes Fressen, für die Passagiere des Luftschiffs eine Katastrophe. Der Wasserstoff verbrannte innerhalb eine Minute, doch der Dieseltreibstoff brannte lang und das lodernde Feuer forderte seine Opfer. Binnen Minuten war von dem riesigen Luftschiff nur noch ein glühendes Gewirr aus verbogenem Metall übrig.

Vom Flottenstützpunkt Lakehurst kamen Marinesoldaten herbei, um den Überlebenden zu helfen, die zum Teil brennend aus der Asche hervortaumelten. Trotzdem sterben 22 der 61 Besatzungsmitglieder und 13 der 36 Passagiere sowie ein Mitglied der Bodenmannschaft. Die meisten Überlebenden trugen schwere Verletzungen davon.

 

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