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Alan Greenspan: Der geniale Geldpolitiker

Auch mit 80 Jahren denkt der ehemalige US-Notenbank-Chef nicht an den Ruhestand

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Unter Alan Greenspan erlebten die USA die beiden kürzesten Rezessionen und die beiden längsten Wachstumsperioden. Während seiner 18-jährigen Amtszeit stieg der US-Leitindex von rund 2.600 Punkten auf über 10.000. In dieser Zeit blieben die Preise in den Vereinigten Staaten weitgehend stabil, die Arbeitslosenquote mit durchschnittlich 5,5 Prozent relativ gering und die Inflation konnte immer unter Kontrolle gehalten werden.

Greenspan hatte immer Vertrauen in die Selbstheilungskräfte der Märkte. Sein probatestes Mittel, um die Kauflust zu steigern und die Investitionsbereitschaft zu erhöhen, waren meistens Zinssenkungen. Die Statistik weist insgesamt neunundneunzig Zinsänderungen aus.

Genau diese Strategie des „billigen Geldes“ halten ihm Kritiker vor. Erst in einigen Jahren werde man die Folgen dieser Geldpolitik absehen können. Sie sprechen von „Überliquidität", immer neuen Spekulationsblasen und verweisen auf den immensen Schuldenberg, den die Amerikaner seit Mitte der achtziger Jahre angehäuft haben.

 

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Michael Fischer, wissen.de
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