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Agora: "Ein Guckloch in die Vergangenheit"

Der Regisseur mit den vielen Filmpreisen über sein neuestes Projekt

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Ich wollte mich von der formalen Perfektion lösen, die diese Art von Filmen in der Regel auszeichnet. Wenn wir zum Beispiel eine Begegnung auf der Straße sehen, muss es so erscheinen, als ob die Kamera nicht alles perfekt aufnehmen kann, damit wir näher an die Realität herankommen und deutlich wird, dass in der Realität keine Perfektion möglich ist. Wir entschieden uns dafür, unmittelbare Zeugen der Ereignisse zu sein, die Dinge also nicht aus der Nahdistanz zu untersuchen, sondern sie aus einer gewissen Entfernung zu betrachten. Außerdem, und das ist besonders wichtig, wird Gewalt nicht als Spektakel inszeniert."

 

Internationale Besetzung

"Dieser Film wurde von Anfang an als internationales Projekt gepitcht, das in Englisch gedreht werden sollte, da wir von einem Budget von 50 Millionen Euro reden. Es wäre Selbstmord, zu glauben, dass ein Projekt dieser Größenordnung ausschließlich in Spanien realisiert werden könnte, mit spanischen Schauspielern und in spanischer Sprache, und dann darauf zu hoffen, dass das Investment sich refinanzieren könnte. Dies, und die Tatsache, dass Alexandria ein Schmelztiegel der Kulturen und Sprachen war, brachten mich auf den Gedanken, dass in seinen Straßen problemlos Englisch gesprochen werden könnte.

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Quelle: TOBIS FILM GMBH & CO. KG
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