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80 Jahre Konflikt Griechenland – Türkei

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Nur zwei Wochen vor dem 9. September hatte dagegen die Lage der Türken, die unter Kemal Pascha (*1881, 1938) für einen von Griechen und europäischen Großmächten unabhängigen Staat kämpften, hoffnungslos ausgesehen. 220.000 griechische Soldaten und 380 Geschütze waren von Smyrna aus, das sich seit 1920 in der Hand der Hellenen befand, bis zu den westanatolischen Städten Eskisehir und Afyonkarahisar vorgerückt. Griechenlands König Konstantin I. hatte seiner Armee befohlen, Angora (Ankara) zu erobern, um der Welt zu demonstrieren, dass “dieser Kemal Pascha nichts weiter ist als ein Räuberhauptmann, der einem Kulturvolk nicht widerstehen kann.

Konstantin selbst hatte sich an die Spitze seiner Armee gesetzt, um Angora einzunehmen. Der König hatte allerdings Warnungen seines Generalstabs in den Wind geschlagen und sich zu weit mit seinen Truppen ins Landesinnere der Türkei vorgewagt. Hinter dem Sakarya-Fluss schwanden den griechischen Verbänden die Kräfte diese Chance witterte die rund 200 000 Mann starke Befreiungsarmee der Türken und startete am 26. August auf Befehl Kemal Paschas eine Gegenoffensive. Der kühne Plan ging auf: Der ganze rechte Flügel der nach Anatolien eingefallenen Armee war nach nur sechs Tagen geschlagen, etliche griechische Verbände flohen gen Küste nach Smyrna oder zum Hafen von Bursa, wo sie hofften, unter dem Schutz der verbündeten Briten auf deren Schiffen entkommen zu können.

Blutvergießen in Smyrna

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