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Das Geheimnis der Zugvögel

Wie orientieren sich Zugvögel?

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Graugans

(Anser anser) Abgesehen von der Kanadagans größte Gans Europas. Hell, bräunlichgrau. Im Flug auffallend silbergraue Vorderflügel. Weiße Ober- und Unterschwanzdecken. Auf der Unterseite hat die Graugans schwarze Flecken.

Wenn die Tage kürzer werden und der Herbst naht, brechen viele unserer Vögel auf, um in wärmere Länder zu fliegen. Man nennt sie daher „Zugvögel“. Zu ihnen gehören beispielsweise die Stare, die Drosseln und die Störche. Sie fliegen bis nach Afrika, wo es schön warm ist, wenn bei uns der Frost einzieht.

Woher aber wissen die Zugvögel wann der „Abflugtermin“ ist? Alle Zugvögel haben so etwas wie eine innere Uhr. Diese innere Uhr lässt die Vögel alles zur richtigen Zeit tun. Sie wissen genau wann sie in den Süden fliegen müssen. Zusätzlich zu diesem angeborenen Zeitgefühl merken die Zugvögel natürlich, dass die Tage kürzer werden. Das wirkt sogar bei uns Menschen. Mama wird zum Beispiel immer nervöser, je kürzer die Tage werden, weil Papa immer noch keine Winterreifen aufgezogen hat.

 

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Zilpzalp

(Phylloscopus collybita) Schon ab Mitte März kommt das nur knapp elf Zentimeter kleine Vögelchen aus dem Winterquartier im Mittelmeerraum zurück. Lange hält es der Zilpzalp dann bei uns aus; erst im Oktober, wenn die meisten anderen Zugvögel längst weg sind, verlässt er uns in Richtung Süden. Wer so früh zurückkehrt und erst so spät abzieht, muss robust sein. Man hat sogar in den letzten jahren einzelne überwinternde Zilpzalpe bei uns festgestellt. Der Zilpzalp ist ein rastloses, unermüdlich tätiges Vögelchen. Zählungen haben ergeben, dass er wohl fast überall in Deutschland zu den zehn häufigsten Vogelarten gehört.

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aus der wissen.de-Redaktion
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