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Wild und einsam – Die schottischen Highlands

Eine Reiseempfehlung für Naturliebhaber und Wanderer

Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie an Schottland denken? Richtig! Kilt tragende Dudelsackspieler, hochprozentiger Whiskey und ein flüchtiges Ungeheuer im Loch Ness. Dabei hat der hohe Norden Großbritanniens noch viel mehr zu bieten! Vor allem Naturliebhaber und Wanderer werden hier ganz auf ihre Kosten kommen: Beeindruckende Bergketten, verschwiegene Täler, malerische Seen, einsame Hochmoore und schroffe Steilklippen – oft ändert sich die Szenerie auf nur wenigen Kilometern dramatisch.

Linksverkehr? – Kein Problem!

 

Ruine am Loch Assynt

 In den nördlichen Highlands leben mehr Schafe als Menschen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Schottland zu erkunden, aber am besten bereisen Sie das Land mit dem Auto. So sind Sie mobil und bereits die Fahrt auf den einspurigen single track roads ist ein Erlebnis für sich. Vom Wagen aus hat man oftmals schon einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Bergketten und Seen. Doch Vorsicht! Lassen Sie sich von der schönen Aussicht nicht zu sehr ablenken. Denn auch wenn in den Highlands nicht viel Verkehr herrscht, kann es immer wieder passieren, dass Ihnen andere Fahrzeuge auf den schmalen Straßen entgegen kommen. Dann heißt es: Ausweichen in die passing places und den entgegenkommenden Verkehr vorbeilassen. Außerdem werden Sie schnell merken: Die Schotten halten sich nur bedingt an Geschwindigkeitsbegrenzungen und tauchen oft schneller vor einem auf, als man denkt! Langsamere Zeitgenossen sind die Schafe. Von denen gibt es in den Highlands tatsächlich mehr als Menschen und da die Schotten nicht viel von Zäunen halten, kann es schon einmal vorkommen, dass die Straße nach der nächsten Kurve von den weißen Wollknäulen belagert wird.

 

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Anna Podwojski, Oktober 2013
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