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Wer war Wahrig?

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Noch vor etwa 40 Jahren gab es im deutschsprachigen Raum kein zeitgemäßes, handliches und dabei umfassendes einbändiges Nachschlagewerk, das in einer sinnvollen Auswahl über die wichtigsten Aspekte des deutschen Wortschatzes informierte. Diese Lücke erkennend, schuf der Mainzer Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Wahrig 1966 mit seinem “Deutschen Wörterbuch das Werk, zu dem Deutsche und Deutsch lernende Ausländer sofort nach Erscheinen gern griffen. Sie wollten sich eingehend und dennoch schnell, wissenschaftlich gesichert und dennoch verständlich, grundlegend und aktuell über nahezu alle Aspekte der deutschen Sprache informieren. Wahrigs “Deutsches Wörterbuch wurde als DER WAHRIG zum Begriff und etablierte sich im Laufe weniger Jahre zur Institution: Inzwischen gilt er als Standardwerk zu allen Fragen der deutschen Sprache.

Chefredakteur in Leipzig

Geboren wird Gerhard Wahrig am 10. Mai 1923 in Burgstädt, Sachsen. Er studiert nach dem Zweiten Weltkrieg in Leipzig Anglistik, Romanistik und Philosophie, promoviert 1953. Von 1953 bis 1959 ist er Lehrbeauftragter für Englisch an der Uni Leipzig. Parallel dazu arbeitet er als Redakteur, später Chefredakteur für Meyers Lexikon am Bibliographischen Institut Leipzig.

Bereits hier reifte in ihm die Idee eines umfassenden deutschen Wörterbuchs. Er verfolgt dieses Ziel mit großem Engagement. 1960 geht Wahrig von der DDR in den Westen Deutschlands und leitet das Lexikon-Institut Bertelsmann bis 1967. Ein Jahr vorher erscheint in Zusammenarbeit mit einem festen Stamm von Mitarbeitern der erste “Wahrig, das “Deutsche Wörterbuch.

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