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Wer hat wann das Streichholz erfunden?

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage existiert leider nicht.

Ein entscheidendes Jahr in der Entwicklung des Streichholzes war 1832. Ausgehend von der Entdeckung des Phosphors durch den Alchimisten Henning Brand im Jahre 1669, experimentierten viele Wissenschaftler mit dem brennbaren Stoff. Die Zeit drängte in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts nach einem handlichen Zündmittel zur Feuererzeugung. Nahezu gleichzeitig wurden an verschiedenen Orten die »chemischen Stäbchen« als Zündstäbchen auf den Markt gebracht. Oft entstammten sie obskuren chemischen Werkstätten, die in Hinterzimmern von Privathäusern eingerichtet waren.

Das weltweit erste Streichholz-Patent wurde jedenfalls am 22. November 1832 in London von John Walker, einem Apotheker aus Stockton-on-Tees, angemeldet. Der Name der Erfindung: »Friction Lights«.

Übrigens: Heutzutage werden täglich in Europa 120 Millionen Streichholzschachteln hergestellt. Europas Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 1600 Zündstäbe jährlich.

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