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Weine degustieren - eine Einführung

Haselnüsse, Zimt und Konfitüre

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Die Farbe ist für einen Wein ebenso charakteristisch wie sein Duft und sein Aroma. Junge Weißweine haben meist einen hellen, gelblichen Farbton. Ein zweijähriger Riesling kann beinahe farblos wirken, während ein ebenso alter Chardonnay oft einen blassgoldenen Ton hat. Je älter ein Weißwein, desto dunkler wird er. Die Farbnuancen reichen von Weiß über Grüngelb, Zitronengelb, Strohgelb, Goldgelb und Tiefgolden bis Bernstein und Braun. Bei Rotweinen reicht das Spektrum von Violett oder Purpur, Rubinrot, Ziegelrot, Granatrot, Rotbraun, Mahagonifarben, Bernsteinbraun. Die rötliche Farbe stammt übrigens von Pigmenten, die bei der Weinherstellung aus den Traubenschalen extrahiert werden. Im Gegensatz zu Weißweinen werden Rotweine mit den Jahren heller.

Blickt man von oben auf das zu einem Drittel gefüllten Weinglas, so lässt sich Klarheit, Tiefe - Blässe oder Fülle - und Glanz des Weines erkennen. Die Klarheit ist hier meist ein entscheidendes Qualitätskriterium. Zum Betrachten des gesamten Farbspektrums, mit den Übergängen zwischen dem "Herzen" und dem "Rand" des Weines, sollte das Glas schräg vor einem weißen Hintergrund gehalten werden. Ein seitlicher Blick auf das Glas zeigt besonders gut mögliche Kohlendioxid-Perlen und die Zähflüssigkeit des Weines. Wie der Einfluss von Traube und Klima auf die Farbe wirken, zeigt sich am Besten durch einen Vergleich, zum Beispiel durch eine Gegenüberstellung eines Shiraz aus Australien und einem italienischen Chianti.

Die "Nase"

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Michael Fischer
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