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Wasserstoff und Autofahren in Kanada

Mit einer Fläche von 9 970 610 km² erstreckt sich Kanada über Amerikas nördliche Hälfte. Damit ist es nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. In der Vorstellung vieler Menschen ist Kanada ein Land mit weiten, unendlichen Ebenen und dichten Wäldern, in das Einwanderer aus aller Welt gekommen sind, um sich dort ihre Zukunft aufzubauen. In mancher Hinsicht spiegelt dieses Bild gewiss die Wirklichkeit wider, denn Kanadas Natur ist von enormer Vielfalt und Reichtum. Dennoch ist auch diese Natur gefährdet: Der Druck, den die wirtschaftliche Expansion auf sie ausübt, bedroht ihr empfindliches Gleichgewicht.

Kanada baut auf Wasserstoff

Schon vor rund zehn Jahren haben kanadische Regierungsbehörden, Umweltschutzgruppen, Wissenschaftler und Vertreter aus Industrie und Wirtschaft erstmals mobil gemacht. Damals hat man eine erste Zusammenarbeit in der Wasserstofftechnologie mit der EU und der Bundesrepublik unter dem Namen EQHHPP (“Euro-Québec Hydro-Hydrogen Pilot Project) begonnen. Gegenstand dieses Gemeinschaftsprojekts war es, in Kanada hergestellten Wasserstoff nach Europa zu transportieren und dort in Versuchsanlagen zu verbrauchen. Dabei wurde festgestellt, wie lohnenswert eine solche Kooperation sein kann: Vor allem die in Kanada reichlich zur Verfügung stehende Wasserkraft machte das Vorhaben rentabel.

Beim Weltklimagipfel in Kyoto im Dezember 1997 verpflichtete sich Kanada dann, seine Treibhausgas-Emissionen (vor allem Kohlendioxid und Methan) bis 2012 um sechs Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. Kanada hat den “Gipfel nachdrücklich unterstützt und eine Reihe wichtiger internationaler Konventionen und Abkommen unterzeichnet, die dem Schutz der globalen Umwelt dienen sollen. Konsequenterweise hat das Land seither in die Fortentwicklung der Wasserstofftechnologie kräftig investiert.

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