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Nationalsozialismus - die braune Gefahr

Die Weltanschauung

Der Nationalsozialismus war die geistige Grundlage der politischen Bewegung (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, NSDAP), die seit 1920 von Adolf Hitler geführt wurde und die 1933-1945 Deutschland beherrschte. Manchmal wird der Nationalsozialismus als eine Abart des Faschismus bezeichnet, doch unterschied er sich in wichtigen Punkten von dieser in Italien entstandenen Ideologie. Er war kein geschlossenes, in Lehrbüchern niedergelegtes Gedankensystem wie etwa der Marxismus-Leninismus, sondern eine "Weltanschauung", ein Gemenge von Ansichten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts weit verbreitet waren. Hitler hatte sich diese Ideen in den ersten dreißig Jahren seines Lebens aus unterschiedlichen Quellen zu Eigen gemacht und aufs Äußerste zugespitzt. Obwohl er, wenn es die Lage erforderte, zu taktischen Wendungen durchaus fähig war, bestimmten diese Grundüberzeugungen doch sein politisches Handeln und prägten das von ihm errichtete Herrschaftssystem. Vier wichtige Schlagworte des Nationalsozialismus sollen hier erläutert werden.


Rasse

Eine zentrale Rolle spielte die Lehre von der Ungleichheit der Menschenrassen. Sie besagte, dass allein die "arische" Rasse (die die wissenschaftliche Rassenkunde gar nicht kennt) zu kulturschöpferischen Leistungen im Stande sei; ihre edelsten Vertreter seien die Germanen, und unter diesen wiederum stünden die Deutschen am höchsten. Als minderwertig galten alle farbigen Völker, dazu auch die Slawen, vor allem aber die Juden, denen ausschließlich negative Eigenschaften zugeschrieben wurden. Ein fanatischer Antisemitismus erfüllte Hitler seit seiner Jugend und führte ihn zu seinem größten Verbrechen, dem millionenfachen Judenmord.

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Rassismus - Gefahr für die Gesellschaft

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