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wissen.de Artikel

Die rasante Entwicklung der Tonträger

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Der erste Schallplattenmillionär

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Während im Süden der USA die ersten Jazz-Bands für Furore sorgten, entwickelte der Deutsche Emil Berliner ein Verfahren, mit dem Töne auf einer flachen Scheibe gespeichert und auf einem “Grammophon abgespielt werden konnten. 1897 kam sie auf den Markt, die erste “Schellackplatte mit einem Durchmesser von zwölf Zentimetern und wenigen Minuten Spieldauer.

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Ein Jahr später begann in Hannover die Deutsche Grammophon Gesellschaft mit der Massenproduktion. Zu den meistgekauften Titeln dieser zerbrechlichen Tonträger gehörten am Anfang Tangoeinspielungen und exotische Volksmusik. Der erste Schellackplattenmillionär war der italienische Tenor Enrico Caruso. Zwischen 1902 und 1921 spielte er 234 überwiegend klassische Aufnahmen ein und verdiente daran rund zwei Millionen Dollar.

Das Ein-Zentner-Tonbandgerät

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1928 kam das erste vollelektronische Grammophon auf den Markt, das die bis dahin notwendige Handkurbel überflüssig machte. Im gleichen Jahr ließ sich der Ingeneur Fritz Pfleumer das erste Tonbandgerät patentieren. Es dauerte dann allerdings noch weitere sieben Jahre, bevor das “Magnetophon K1 auf der 12. Funkausstellung in Berlin vorgestellt werden konnte. Es bestand aus Laufwerk, Verstärker und Lautsprecher und wog zusammen rund einen Zentner. Bei diesem Prototyp aller Tonbandgeräte wurde als Tonträger ein Kunststoffband mit magnetisierbarer Eisenoxydschicht verwendet. Ein Band reichte damals für 20 Minuten Aufnahme.

 

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von Michael Fischer, wissen.de
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Kommunikation im Wandel der Zeit

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