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Vulkanologie

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Eine kleine Geschichte der Vulkanologie

Bereits um 500 vor Christus befassten sich die alten Griechen mit dem Vulkanismus. Sie sahen dessen Ursache in Winden und Stürmen im Erdinnern. Die Entzündung von Schwefel und Pech sei die Nahrung für das vulkanische Feuer. Im antiken Griechenland hatten die meisten Werke über Vulkanismus, ebenso wie die Schilderungen römischer Gelehrter, lediglich beschreibenden Charakter. Eine rühmliche Ausnahme unter den Verfassern von Vulkanismustheorien im antiken Griechenland bildet der Gelehrte Strabo (60 v. Chr. - 20 n. Chr.). Er suchte nach einer wissenschaftlichen Erklärung und wird daher oft als „Vater der wissenschaftlichen Vulkankunde“ bezeichnet. Er nahm zwar ebenfalls an, dass die Erde Hohlräume mit brennbaren Stoffen birgt, die sich entzünden, erkannte aber bereits den Zusammenhang zwischen Vulkanismus und Erdbeben. Nach seiner Auffassung waren Vulkane so eine Art Sicherheitsventil der Erde.

Die erste genaue Beschreibung eines Vulkanausbruchs liefert Plinius der Jüngere in zwei Briefen an den römischen Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus. Im Jahr 79 n. Chr. hatte er den Ausbruch des Vesuv und den Untergang der Stadt Pompeji miterlebt.

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