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Von Abseits bis Strafstoß

Ohne Regeln macht kein Spiel auf der Welt so richtig Spaß. Und weil Fußball besonders viel Spaß macht, hat man sich dafür im Laufe der letzten 150 Jahre auch eine besonders lange Liste von Regeln ausgedacht. Die meisten waren sinnvoll, einige jedoch erscheinen heute skurril und mehr als fragwürdig.

Von Nägeln und Eisenplatten

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Bitterer letzter Moment für Zidane

Frankreichs Kapitän Zinedine Zidane wird in der 110. Minute des Finales der Fußball-WM 2006 in Deutschland vom Platz gestellt. Schiedsrichter Horacio Elizondo zeigt ihm die Rote Karte, nachdem Zidane Italiens Marco Materazzi mit einem Kopfstoß auf die Brust niedergestreckt hatte.

In der Geburtsstunde des Fußballs mussten sich die Mitglieder des ersten englischen Verbandes zunächst einmal darüber einig werden, dass Fußball deshalb so heißt, weil der Ball mit dem Fuß und nicht mit der Hand gespielt werden soll (1863). Zur selben Zeit schwor man dem Beinstellen, Treten und Festhalten des Gegners ab und belegte das Tragen von hervorstehenden Nägeln oder Eisenplatten auf den Schuhsohlen mit einem Verbot. Außerdem sollte das Spielfeld vier Eckfahnen und vier Torpfosten aufweisen. Und sogar die ungeliebteste aller Fußballregeln gehört zu den "Pionieren" des Regelwerks: das Abseits.

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aus der wissen.de-Redaktion
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