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Vom Schmand in den Mund 

Die Ukrainische Küche

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Apropos Winter: In der Ukraine rutschen die Temperaturen schon mal auf frostige minus 30 Grad. Die deftige Landesküche mit ihren gehaltvollen Suppen und den abwechslungsreich gefüllten Teigwaren wärmt Körper und Seele. Schon ein Blick ins Kochbuch kurbelt den Stoffwechsel an. „Warenyky“ – gekochte Teigtaschen mit einem Innenleben aus Fleisch, Pilzen, Mohn, Quark oder Früchten. Pfannkuchen, Bratkartoffeln, geschmortes Fleisch mit Knödel aus kleinen Tontöpfchen – läuft Ihnen da nicht das Wasser im Mund zusammen?

 

Angst um die schlanke Linie? Die kennt man in der Ukraine nicht. Die Gerichte schwimmen in geschmälzter Butter oder werden mit einem dicken Schlag „Smetana“ (ein Zwischending aus saurer Sahne und Schmand) serviert. In Gogols Erzählung „Die Nacht vor Weihnachten“ fliegen die gebratenen Warenyky sogar ganz von selbst zuerst in den Schmand, dann in den Mund des Helden. Eine Leibspeise ist „Salo“: der pure, weiße Schweinespeck.

 

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Monika Wittmann
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