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Vom Fasten, Färben und Feuern

Ostern ist das älteste und höchste christliche Fest. Die christlichen Kirchen feiern die Auferstehung Jesu nach seinem Tod am Kreuze am Karfreitag.

Weidenkätzchen

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern. Der Name bezieht sich auf den Brauch, an diesem Sonntag eine Prozession bis in die Nähe der Auferstehungskirche zu machen. Dabei werden Palmzweige und - auf einer Bahre - ein Kreuz oder ein Evangelienbuch getragen. Dieser Brauch besteht seit dem 8. Jahrhundert. Die Palme ist das Zeichen des Sieges. Der Baum wurde früher als heilig verehrt.

Der Ursprung des Wortes "Ostern" ist umstritten. Vermutlich geht das Wort auf den althochdeutschen Namen eines Frühlingsfestes ostarum oder auf eine germanische Frühlingsgöttin mit dem Namen Ostara zurück. Andere vermuten den Ursprung des Wortes Ostern in dem Wort Ost, weil in dieser Richtung im Frühling die Sonne aufgeht.

Das christliche Osterfest wird abgeleitet von dem jüdischen Paschafest, das am ersten Frühlingsvollmond (egal auf welchen Wochentag es fällt) zur Erinnerung an die wunderbare Befreiung aus der Knechtschaft der Ägypter begangen wird. Es war ursprünglich ein Hirtenfest, an dem ein Lamm geschlachtet wurde. Darauf wird auch die Verbreitung des Osterlamms zurückgeführt. Im Christentum wurde das Osterlamm mit Christus gleichgesetzt.

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aus der wissen.de-Redaktion
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