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Wie macht man Eis?

Es ist süß, es ist bunt und es ist kalt. Speiseeis, eine leckere Abkühlung an warmen Sonnentagen. Aber was steckt drin in der köstlichen Schleckerei? Wenn das Eis nur aus natürlichen Zutaten besteht und frei von künstlichen Geschmacksverstärkern ist, dann nennt man es Qualitäts-Eis. Darin stecken nur: Milch oder Wasser, Früchte, Vanille, Schokolade oder andere Zutaten wie Nüsse und Rosinen. Und natürlich Zucker und zum Verfeinern etwas Sahne. In manchen Eisdielen wird Eiscreme tatsächlich nur aus diesen Zutaten hergestellt. Entweder als Milch-Eis, mit immerhin 70 Prozent Milch oder als Frucht-Eis mit einem Viertel Früchten, vermischt mit Zucker und Wasser. Vox-Pop: "Eis ist eine besonders nahrhafte Schleckerei. Man kann natürlich nicht sagen, besonders gesund oder ungesund, denn es kommt ja immer darauf an, wie viel ich von etwas esse. Aber es ist besonders nahrhaft: Also wenn ich ein Milcheis habe, da ist ja Milch drin, damit kommt Eiweiss rein, es kommt Fett rein, es kommt Milchzucker rein. Ich hab die Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium. Ich habe Vitamine wie zum Beispiel D und B12. Bei einem Fruchteis habe ich natürlich auch aus den Früchten verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Also ein Eis ist richtig nahrhaft." Und richtig süß ist es außerdem. Das liegt daran, dass die Geschmacksfühler auf der Zunge, die sogenannten Geschmacksknospen, von der Kälte regelrecht betäubt werden. Die Eismacher müssen schon eine Extraportion Zucker zugeben, damit wir das schmecken.In Fertig-Eis steckt allerdings viel mehr als nur Milch, Früchte und Zucker. Denn das kühle Dessert muss zartschmelzend bleiben, auch wenn es mit -18 Grad aus dem Gefrierfach kommt. "Das, was wir heute kaufen und 80% des Eises ist industriell hergestelltes Eis, das wir an der Tankstelle oder im Laden kaufen. Das ist ein richtiges Hightechprodukt. Das muss ja lange haltbar sein, das muss einen besonders zarten Schmelz haben und dafür braucht es Zusatzstoffe wie beispielsweise Emulgatoren, die sorgen dafür, dass sich alles gut vermischt oder Hydrokolloide, die für den zarten Schmelz sorgen. Das heißt, hier haben wir nicht nur die Grundzutaten, sondern auch eine Reihe von Zusatzstoffen, die dann auch dazu führen, dass wir ein lange haltbares Produkt haben." Die Zusatzstoffe sollen zwar nicht gefährlich sein, dennoch gilt: Am besten dort Eis schlecken, wo man weiß, dass es vom Eismann noch frisch angerührt wird. Denn in Maßen genossen ist Eiscreme ein nahrhafter und auch gesunder Snack, der Vitamine und Kalzium liefert. Und herrlich nach Sommer schmeckt.

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