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Wie heilen Wunden?

Schmerz kennt Jeder. Nicht nur Radprofis wissen, Verletzungen wird es immer geben. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Und so funktioniert er - der Nothilfedienst im Körper Botenstoffe wie Histamin kommunizieren miteinander und aktivieren die Reparaturzellen. Blutplättchen dichten die Wunde ab. Diese schnelle Kommunikation der Zellen untereinander reizt das verletzte Hautareal - das erzeugt den bekannten Juckreiz. Und das sieht dann so aus. Wie bei einem natürlichen Reflex will der Mensch das Jucken durch Kratzen beseitigen. Der Schmerz des Kratzens wird durch Fasern übers Rückmark ans Gehirn geleitet. Die Fasern sind dünn und erreichen die Nerven schnell. Der Schmerz des Kratzens überlagert den Juckimpuls. zumindest kurzzeitig. Die Gefahr:, die Wunde kann sich beim Kratzen infizieren. Genau das kann eine neue Form der Behandlung mit Plasma verhindern. Die Gaspartikel der Strahlung desinfizieren die Wunde. Das Zellgewebe regeneriert sich. Die Hautheilung wird angeregt. Die Wunde schließt sich schneller. Ebenso effektiv kann die Behandlung mit speziellem Honig sein. In Kliniken werden oftmals Wundgelees auf Honigbasis angewendet, die der Wunde Wasser entziehen. Bakterien sterben dabei ab. Tiere lecken ihre Wunden. Der Grund - Speichel enthält das Protein Histatin - auch so ein Bakterienkiller. Doch der beste Tipp bei Juckreiz ist immer noch: Kühlen. Denn die Kälte beruhigt. Es stimmt, wenn die Wunde juckt, heilt sie. Die Zeit ist uns dabei ein verlässlicher Verbündeter - sie heilt ja bekanntlich alle Wunden.

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