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Whitsunday Islands

Die Fähre, die hier auf Hamilton Island auf ihre Gäste wartet, ist eher eine Luxusyacht. Vorgeschmack auf das Ziel, das die Yacht später anlaufen wird: Hayman Island, eine Hotelinsel der Extraklasse. Hayman ist die nördlichste der sogenannten Whitsunday Islands, die an der Australischen Ostküste liegen. Die Whitsunday Islands gelten als paradiesische Perlen des Great Barrier Reef. Strahlend weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser sind auf fast allen der 74 Inseln zu finden. Aber: Nur wenige sind bewohnt und mit Resorts und Hotels versehen, wie Hayman Island. Mit dem Boot lassen sich die Perlen des Great Barrier Reef am besten entdecken. Die größte unbewohnte Insel ist Whitsunday Island, die durch den einzigartigen Sandstrand Whitehaven Beach berühmt geworden ist. Viele Segelschiffe machen hier halt. Wer einmal so leben will wie Robinson Crusoe, kann sich sogar über Nacht auf einer unbewohnten Insel aussetzen lassen. Rund um die Inseln liegen Korallenbänke, die aber nicht an die Schönheit und Unversehrtheit der nördlich oder östlich liegenden Riffe heran reichen. Wer plant, bei den Whitsunday Islands tauchen zu gehen, sollte sich zum Outer Reef fahren lassen, das zirka 60-80 Kilometer vor der Küste liegt. Dort ist das Wasser klarer und die Sicht besser. Einmal abgetaucht ist man schon mitten drin in einer faszinierenden Unterwasserwelt, die auf der Welt ihresgleichen sucht. 1976 wurde das Great Barrier Reef zu einem Nationalpark erklärt. Ein Naturparadies, das es zu schützen gilt. Gerade beim Ausflug unter Wasser sollte man Vorsicht walten lassen. Oft beschädigen Taucher oder Schnorcheltouristen unabsichtlich die Korallen. Von August bis Januar hat man hier die besten Verhältnisse um auf Tuchfühlung mit dem Great Barrier Reef zu gehen. Und keine Angst vor großen Fischen, die meisten sind ihren Besuchern freundlich gesonnen.

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