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Viadukt von Millau

Mit 2460 Metern ist das Viadukt von Millau die längste Schrägseilbrücke der Welt. Sie führt in einer Höhe von 270 Metern über den Fluss Tarn im Süden Frankreichs. 20 Jahre lang planten Spezialisten und Konstrukteure bis im Herbst 2001 der Bau in den Himmel begann. Als erstes wuchsen die Stützpfeiler in die Höhe, bis zu 340 Meter - höher als der Eiffelturm. Gleichzeitig entstanden in einer elsässischen Firma riesige Fertigteile aus Stahl. Sie wurden nach Millau gebracht und an den Enden millimetergenau zusammengesetzt. So entstand die Fahrbahn, die dann von beiden Seiten mittels einer Hydraulikpresse in die Mitte geschoben wurde. Danach wurden die Stahlseile auf der Brücke montiert. Sie heben das Gewicht zwischen den Pfeilern, damit die Brücke nicht durchhängt. Erst wenn die Stahlseile gespannt sind, wird die Fahrbahn mit ihren 36 Tausend Tonnen ganz gerade sein. Die Besten aus ganz Frankreich haben daran gearbeitet, die vom Architekten Norman Foster gestaltete Autobahnbrücke fertig zu stellen. Über 2,2 Millionen Arbeitsstunden sollen erforderlich gewesen sein, bis das erste Auto im Dezember 2004 über die Brücke rollen konnte.

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