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Strandsegeln

Fünf bis sechs Windstärken an der Nordseeküste, ein ideales Wochenende für Strandsegler. Spaß pur im schier endlosen Revier. Auch Anfänger kommen hier schnell in Fahrt und werden eins mit den Elementen und der Natur. Strandsegler: "Faszinierend, das kommt einem irgendwie vor, als ob man durch die Sahara segelt. Das ist ne total groteske Landschaft, wunderschön" Alles beginnt mit dem Aufbau des Sportgerätes. Der Schnupperkurs macht sich startklar. Die meisten, die heute zum ersten Mal in einen Strandsegler steigen, packt das Verlangen nach mehr. Doch vor dem Vergnügen steht die technische Einweisung. Materialcheck mit Strandsegel Lehrerin Bärbel Fröger. Strandsegel Lehrerin Bärbel Fröger: "So, setzt sich mal einer rein bitte. Mal gucken ob es von der Lenkung her funktioniert, dass es von der Länge her passt. Andreas mal am besten rein. Wunderbar. Die Lenkung funktioniert. Einmal schauen ob alles sauber läuft. " Von Hand wird das Segel bedient und so das Tempo bestimmt. Vorfreude bei den Neulingen. Claudia: "Es ist einfach wahnsinnig schnell, ich fahre auch gerne Ski. Brauch beim Sport immer die Geschwindigkeit. Und Strandsegeln ist eben schneller als der Wind." Dann geht es, wie an einer Perlenkette aufgereiht, ins extra markierte Gebiet. Wichtig dabei: Eine geprüfte Strecke. Strandsegel Lehrerin Bärbel Fröger: "Das sind sogenannte Hindernisse, die wir heute Morgen hier gefunden haben, als wir die Bahn gesteckt haben, lagen ein bisschen auch von einer Sanddüne versteckt. Und sind brandgefährlich, wenn man da natürlich mit dem Strandsegler drüber fährt. Hohes Verletzungsrisiko für den Piloten selbst zum einen, aber auch für das Gerät. " Zu zweit sollen die Anfänger Wendemanöver fahren. Einer im Segler, der andere sichert hinten ab. Anstrengend ist das nur für den, der hinterher rennt. Strandsegler: "Ja, das war einfach Super. Ein bisschen Übung fehlt halt noch, in der Wende bin ich einfach stehen geblieben. Da musste der Sohnemann ein bisschen schieben, aber der ist ja sportlich." Ein paar Runden später, mehr Mut, mehr Speed. Das Wenden kein Problem mehr. Auch die Anfänger sind jetzt 70 Kilometer pro Stunde schnell. Gefährlich? Nicht sehr, meint Bärbel Fröger: Strandsegel Lehrerin Bärbel Fröger: "Die fallen ja maximal von der Sitzschale, die sich dann hochstellt auf den Strand. Strand kann auch hart sein, keine Frage, aber es ist ja kein Gestänge im Weg, wo man sich wirklich verletzen kann . " Je sicherer die Strandsegler werden, desto gewagtere Manöver versuchen sie. Das Adrenalin wirkt nach. Strandsegler: "Der absolute Wahnsinn. Ja, kann ich nur empfehlen. Am coolsten ist auf zwei Rädern fahren, aber das muss man üben. Ne, macht total viel Gaudi mit wenig Aufwand." Nach knapp vier Stunden beherrschen die meisten ihren Segler. Noch eine letzte Ehrenrunde und der Schnupperkurs geht zu Ende. Für die meisten der Beginn einer neuen Leidenschaft.

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