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Reflexzonenmassage

Die Reflexzonenmassage wurde vermutlich von den Ureinwohner Amerikas, den Indianern erfunden. Sie gingen davon aus, dass der Fuß zeigt, wie es dem Menschen geht. In der heutigen Naturheilmedizin heißt es, am Fuß spiegeln sich alle Organe. Sie können entsprechend stimuliert werden. Die Reflexzonenmassage kann so Schmerzen im ganzen Körper lindern. Siegfried Rau, Masseur: "Wir hätten hier jetzt den Bereich des Magens, hier wäre zum Beispiel der Bereich der Niere und wenn das jetzt zum Beispiel eine Schwachstelle bei ihr wäre, dann würde sie das als Schmerzpunkt empfinden und mir den dementsprechend signalisieren." Freistehend Patienten: "An gewissen Punkten, zum Beispiel an der Niere oder an der Blase, da merke ich dann ein leichtes Stechen. Es ist nicht unangenehm, ich sehe das als Warnsignal, dass dort eben meine Problemzonen sind." Die Schulmedizin jedoch bleibt skeptisch, die Krankenkassen zahlen die Therapie nicht. Dr. Rainer Hess, Justitiar: "Sie wird nicht übernommen, wir haben sie in den Heilmittelrichtlinien im Gegenteil ausdrücklich ausschließen müssen. Wir entscheiden nach dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse, das setzt Studien voraus und solche Studien liegen für die Fußreflexzonentherapie bisher nicht vor." Vertreter der Naturheilmedizin teilen die Vorbehalte. Es komme schließlich darauf an, wann die Reflexzonenmassage angewendet wird. Prof. Dr. Gustav Dobos, Arzt für Naturheilverfahren: "Die Grenzen zum Wellness sind natürlich fließend. Und da ist es nicht Aufgabe einer Krankenkasse Wellness-Behandlungen zu bezahlen, sondern Behandlungen für kranke Menschen. Wir behandeln damit zum Beispiel Menschen mit schwereren Formen von Migräne." Sinnvoll erscheint, sie vor allem bei Schmerzen einzelner Organe anzuwenden. Die Zehen spiegeln zum Beispiel die Kopforgane wieder, die Ferse mehr die unteren Organe. Angenehm, wohltuend und entspannend ist die Reflexzonenmassage auf jeden Fall. Für die Füße, aber auch für den Rest des Körpers.

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