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Orangen

Die Orange kommt ursprünglich aus China. Sie ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Heute sind unterschiedliche Sorten im Angebot. Topsinen zum Beispiel, Bitterorangen für die Marmelade und La Oculente, der Superstar unter den Orangen. Emine Sarikaya, Fruchtimporteurin: "Das Besondere an dieser Orange ist, dass sie länger greift ist und je länger die im Baum hängen, desto besser ist der Geschmack. Sie haben weniger Säure." Brasilien und die USA bauen die meisten Orangen an. In Europa werden vor allem Orangen aus Spanien und Italien verkauft. Je später sie geerntet werden, desto mehr Zucker, Vitamine und Saft enthalten sie. Zu früh gepflückt schmecken sie fade und sauer. Aber woran erkennen Verbraucher welche Frucht gut ist? Emine Sarikaya, Fruchtimporteurin: "Bei der Orange ist die Farbe sehr wichtig. Sie muss dunkel sein, dadurch sieht man, dass sie länger gehangen hat und auch ihre Farbe gekriegt hat und auch ihren Saft und ihren Geschmack." Auch sattes Blattgrün weist auf Frische hin. Orangen sind pralle Vitaminspender, vor allem in der kalten Jahreszeit. Für Energiedrinks sollte ausschließlich Bioware verarbeitet werden. Denn die meisten Orangen sind mit Pestiziden behandelt, die Schale ist gewachst. Deshalb sollte man immer aufpassen, dass die Chemikalien beim Schälen nicht auf die Haut gelangen. Boris Medak, Ernährungsberater und Koch: "Die ist ja nun behandelt und die würde ich am besten nicht von Hand schälen, sondern die würde ich am besten im Endeffekt vorne und hinten mit einem Messer abschneiden und ich zeig das einfach mal, das geht ganz schnell." Maximal eine Minute braucht der Experte dafür. Ein bisschen weiße Haut darf ruhig dranbleiben, denn sie enthält Farb-, Duft- und auch Geschmacksstoffe. Boris Medak, Ernährungsberater und Koch: "Wichtig ist im Endeffekt ein scharfes Messer zu benutzen. Mit einem scharfen Messer schneidet man, mit einem stumpfen Messer wird gedrückt. Das heißt, ich mache eigentlich mehr kaputt als alles andere." Egal ob Blondorangen oder Blutorangen, kaum ein anderes Lebensmittel enthält so viel Vitamin C wie sie. 2 Orangen pro Tag decken den Bedarf. Studien belegen, dass diese natürlichen Vitamine vom Körper besser aufgenommen werden als Vitamin C Tabletten. Doch Achtung, frisch gepressten Orangensaft sollte man sofort trinken, auf keinen Fall stehen lassen, auch nicht gekühlt. Boris Medak, Ernährungsberater und Koch: "Vitamin C ist halt Licht, Luft und Sauerstoff empfindlich, das heißt, je länger es steht, desto mehr geht verloren." Möhren, Bananen, Haferflocken, Vanillejoghurt plus Orangensaft, das ergibt den perfekten Vitamindrink. Und schmecken tut der auch noch. Garantiert.

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