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Nagelpflege fürs Stinktier

Die zwei Stinktierdamen des Duisburger Zoos müssen zur Maniküre. Ihre Krallen sind zu lang. Freistehend: "Klopf, klopf, Guten Tag." Für die Nagelpflege im Zoo ist die Tierärztin zuständig. Die zwei Stinktierdamen, die heute an der Reihe sind, haben keinen Namen. Die Tierärztin erkennt sofort, was zu tun ist. Freistehend: "Oh, ihr habt fast gar nicht zu lange Krallen, was? Können wir auch gleich so schneiden." Stinktiere heißen so, weil sie eine Drüse an ihrem Hintern haben, mit der sie bei Gefahr einen übelriechenden Saft versprühen können - bis zu 6 Meter weit. Die Tierärztin muss grundsätzlich vorsichtig sein. Aber die beiden Stinktiere hier sind brav. Sicher sind sie auch müde, denn Stinktiere sind nachaktiv, wobei das Alter möglicherweise auch eine Rolle spielt.Freistehend: "Das sind auch beides schon etwas ältere Exemplare, nicht besonders zappelig." Normalerweise scheuern Tiere ihre Krallen automatisch ab, beim Laufen, Klettern oder Scharren. Aber die beiden Seniorinnen sind schon etwas faul geworden. Deshalb muss die Tierärztin regelmäßig ran, denn mit langen Krallen könnten sich die Tiere verletzen. Die beiden Stinktiere sind echte Damen, die sich gerne pflegen lassen. Nach der Behandlung geht es zurück in die Transportbox und dann ins Gehege. Genug Aufregung für die Stinktiere, die übrigens zur Familie der Raubtiere gehören.Kerstin Jurczynski, Tierärztin: "Es war relativ stressfrei. Natürlich ist es immer Stress für Wildtiere angefasst zu werden, die sind es nicht gewohnt und wissen halt auch nicht, was mit ihnen passiert, man kann es ihnen ja auch nicht erklären, aber, das ist relativ harmlos abgelaufen."Freistehend: "Also schön, dann bis zum nächsten Mal Krallen schneiden, Tschüss." Jetzt dürfen die beiden Stinktiere wieder ins Gehege und endlich schlafen. Damit sie heute Nacht auch wieder richtig fit sind.

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