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Minikontinent Gran Canaria

Jenseits von Afrika liegt Gran Canaria, eine Insel mit zerklüfteten Felslandschaften, Vulkanen und jeder Menge Meer. Las Palmas de Gran Canaria ist die im Norden gelegene Hauptstadt der Insel. Sie ist nicht nur eine wirtschaftliche Metropole, sondern auch die kosmopolitischste Stadt Spaniens. Fast 400.000 Menschen leben hier. In manchen Straßen geht es jung und lebendig zu, in anderen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Das merkt man auch an den vielen Festtagen auf Gran Canaria. Sie sind mehr als touristisches Spektakel, hier wird Folklore gelebt. Las Palmas wird oft mit der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro verglichen. Und in der Tat hat die Kanarische Metropole mit Rio einiges gemeinsam: viel Sonne, fröhlicher Karneval, eine angenehme Jahresdurchschnittstemperatur und ein belebter Strand, der mitten in der Stadt liegt. In Rio heißt er Ipanema, in Las Palmas Playa de las Canteras. Wer die quirlige Hauptstadt verlässt und ins Zentrum der Insel reist, erlebt die andere Seite Gran Canarias: zerfurchtes Bergland, grandiose Schluchten und bis zu 2000 Meter hohe Berge. Friedlich und fast verlassen wirken hier die abgeschiedenen Bergdörfer. Im Süden der Insel wartet das nächste Naturwunder, die Dünen von Maspalomas. Der Sand wurde nicht aus den nahen Wüsten Afrikas herüber getragen, diese Dünen entstanden aus zerriebenen Muscheln und Korallen. Das Ergebnis: 6 Kilometer feinsandiger, goldender Strand mit angrenzenden, gewaltigen Dünen. Gran Canaria hat viele Gesichter, zu Recht wird die Insel als Minikontinent Europas bezeichnet.

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