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Licht ins Dunkel

Wenn sich das natürliche Licht der Sonne rar macht, schlägt die Stunde der Leuchten und Lampen. Sie sind sozusagen helle Köpfchen unter Strom. Denn bei ihnen wird elektrische Energie in Licht umgewandelt. Hartmut Kopp, Industrie-Elektroniker: "In einem Glaskolben befindet sich ein Wolframdraht und dieser Wolframdraht wird durch einen fließenden Strom erhitzt. Und wenn ich diesen Strom größer mache, wird die Erhitzung stärker, der Wolframdraht fängt an zu leuchten. Und in diesem Bereich befindet sich die Glühlampe in ihrem Betriebspunkt, sie leuchtet schön weiß." In der Lichtqualität ist die gute alte Glühbirne unschlagbar. Aber die Messung der tatsächlichen Effektivität im Labor fällt weniger vorteilhaft aus. Hartmut Kopp, Industrie-Elektroniker:"Fünf Prozent der eingesetzten Energie werden in Licht umgesetzt, 95 % in Wärme." Etwas effizienter als die Glühlampe arbeitet die Halogenvariante, eine Glühlampe mit Füllung. Hartmut Kopp, Industrie-Elektroniker: "Das Wirkungsprinzip einer Halogen-Glühlampe entspricht dem einer normalen Glühlampe mit einem Unterschied: man setzt im Innenbereich des Kolbens Halogen zu und durch dieses Halogen kann man die Glühdrahttemperatur deutlich erhöhen und dadurch kann man den Wirkungsgrad der Lampe deutlich steigern."Energiesparlampen sind noch effektiver. Vereinfacht gesagt sind das in Falten gelegte Leuchtstoffröhren. Hartmut Kopp, Industrie-Elektroniker: "Die Leuchtstofflampe besteht aus einem Glasrohr, das weitgehend evakuiert ist und hier ist eingebracht Quecksilber. Wenn jetzt in diesem Glasrohr eine Entladung initiiert wird, dann entsteht ultraviolette Strahlung. Diese ultraviolette Strahlung wird durch eine Beschichtung auf der Innenseite dieses Rohres umgewandelt in sichtbares Licht." Der neue Stern am Lampenhimmel heißt LED. Man könnte die Leuchtdiode als klein und lichtstark beschreiben. LEDs gibt es in verschiedenen Farben, Größen und Bauformen. Hartmut Kopp, Industrie-Elektroniker: "Die LED hat den Vorteil, dass der Wirkungsgrad deutlich höher ist als bei den bisher beschriebenen Systemen, 25- 30%, leider ist ein kleines Problem noch da, die Farbe, die Qualität des Lichtes ist leider nicht so, wie man das haben will." Keine tolle Ausstrahlung und teuer, das sind die Nachteile auf den Punkt gebracht. Aber mit der LED gibt es auch ganz neue Möglichkeiten fürs Design.

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