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Holunderblütensirup

Wenn in Mai und Juni die Sonne lacht, erwacht der Holunder. Die weißen Blüten explodieren geradezu. Wer länger etwas von den Blüten haben möchte, kann Holunderblütensirup ansetzen. Katja Mailan: "Sie müssen richtig aufgeblüht sein, so wie die hier zum Beispiel, die ist nicht nass, hat nicht geregnet, strahlender Sonnenschein und die hat so einen schönen Staub. Diesen Nektar, die Pollen, die brauchen wir nachher." Denn die geben dem Holunderblütensirup die feine Note. Katja Mailan: "Für den Sirup beginnen wir mit einer Lösung aus Zucker, Wasser und Essigessenz." In ein Liter Wasser geben Sie: Katja Mailan: "Die Essigessenz, Zucker. Reichlich? Ein ganzes Kilo für den Geschmack und fürs Konservieren und kochen es einmal auf dem Herd auf." Derweil hat Katja Mailan schon eine unbehandelte Zitrone aufgeschnitten. Katja Mailan: "Darauf unsere Holunderblüten. Reporter: Ohne Fleischeinlage? Katja: Ohne Fleischeinlage aber nach Möglichkeit nur Abschütteln, vorsichtig, nicht abwaschen weil wir ja dann die Pollen verlieren." Das Ganze übergießt sie mit der heißen Zucker-Essiglösung. Die Blüten in die Flüssigkeit drücken und schon strömt ein frischer Duft von Sommer durch den Raum. Das Glas mit einem Handtuch abdecken. Katja Mailan: "Zubinden und drei Tage in einem hellen warmen Raum stehen lassen." Drei Tage später. Katja Mailan: "Wir passieren das noch einmal durch." Zurück bleibt ein dickflüssiger Sirup, in dem der Nektar von hunderten kleiner Holunderblüten eingefangen ist. Katja Mailan: "Oh, ganz lecker. Säuerlich, sehr säuerlich." Den Holunderblütensirup kann man in Flaschen abfüllen. Fest verschlossen ist er bis zu einem Jahr haltbar. Oder man verwendet ihn gleich weiter. Katja Mailan: "Den Holunderblütensirup kann man ganz wunderbar mit Sekt aufgießen." Der passende Auftakt für ein schönes sommerliches Menü. Na dann, zum Wohl. 

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