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Fronleichnam

Fronleichnam wird jedes Jahr am zweiten Donnerstag nach Pfingsten begangen. Das Fest erinnert an das letzte Abendmahl Jesu, das er mit seinen Jüngern vor seinem Tod am Kreuz eingenommen hat. Doch nicht die Leidensgeschichte Christi steht Fronleichnam im Vordergrund, sondern die Botschaft: Jesus ist hier, unter uns, und für alle Zeit. Der wichtigste Teil des Festes ist die heilige Messe. In dem kleinen Brot, der gesegneten Hostie, ist nach katholischem Verständnis Christus der Herr präsent. So wird auch der Name des Festes verständlich: Fronleichnam. Das kommt aus dem Mittelhochdeutschen und heißt: Leib des Herrn. Für Katholiken ein Fest, mit dem sie aller Welt ihren Glauben zeigen wollen: "Mit Christus zu gehen auf dem Weg zu dem Menschen." "Demonstration des Glaubens im Rahmen einer Demonstration." "Prozession, tolle Blumenteppiche und halt die Feier vom Brot vom Leib Christi." "Und es ist halt auch wichtig, sich zu dem Glauben zu bekennen und das man das anderen Menschen zeigt und dadurch auch Begeisterung wecken kann, das ist ein gutes Gefühl. "Fronleichnamsprozessionen: Die Hostie wird in einer Monstranz, einem kostbaren Schaugefäß, durch die Städte und Dörfer getragen. Die Prozession steht für das wandernde Volk Gottes mit Christus in der Mitte. Die Katholiken wollen damit Gott und den Glauben in die Welt tragen. "Die Prozession ist ein besonders schönes Zeichen der Verbundenheit mit Gott, mit Jesus Christus. Und es ist ein Zeugnis des Glaubens in der Öffentlichkeit."In ganz Europa feiern die Katholiken Fronleichnam. Das Fest, das an das letzte Abendmahl Jesu erinnern soll.

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